Der Bundesfreiwilligendienst (BFD)
Wer kann teilnehmen?
Wie lange dauert der Einsatz?
Welche Angebote macht Ihnen das DRK?
Im DRK-Kreisverband Cloppenburg sind folgende Einsatzgebiete für Bundesfreiwillige vorgesehen:
- Rettungsdienst & Krankentransport
- Fahrdienst für Menschen mit Behinderung
- Patientenfahrdienst
- Menüservice
- weitere Tätigkeiten nach Absprache
Begleitend bieten unsere DRK-Träger mindestens 25 Seminartage für die jungen Freiwilligen und 12 Bildungstage für die älteren Freiwilligen an.
Was kostet das? Gibt es beim Bundesfreiwilligendienst eine Vergütung?
Für eine Teilnahme an einem BFD entstehen Ihnen keine Kosten außer den gewöhnlichen Lebenshaltungskosten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten ein angemessenes monatliches Taschengeld. Freiwillige sind während ihrer freiwilligen Dienstzeit grundsätzlich Mitglied in der gesetzlichen Renten-, Unfall-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung. Alle Sozialversicherungsbeiträge werden vom Bund erstattet. DRK Träger oder Einsatzstelle können Unterkunft, Verpflegung und Arbeitskleidung zur Verfügung stellen. Können Unterkunft, Verpflegung und Arbeitskleidung nicht zur Verfügung gestellt werden, können Geldersatzleistungen gezahlt werden. Zusätzlich besteht für Freiwillige im BFD Anspruch auf Kindergeld bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres.
Wenn Sie Ihr BFD in unserem Rettungsdienst absolvieren, erhalten Sie unter gewissen Voraussetzungen die Weiterbildung zum Rettungssanitäter. Zudem haben Sie die Möglichkeit, im Rahmen Ihres BFDs bei uns den Führerschein Klasse C auf unsere Kosten zu erhalten.
Für weitere Informationen diesbezüglich kontaktieren Sie gerne unseren Ansprechpartner.
Wie kann ich mich bewerben? Welche Bufdi Stellen gibt es?
Das DRK bietet aufgrund der Vielzahl von Einrichtungen gute Möglichkeiten, eine Einsatzstelle zu finden, die den individuellen Interessen und Fähigkeiten der Interessenten entsprechen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der regionalen DRK-Träger klären dies in einem persönlichen Gespräch mit den Interessenten. Häufig gibt es auch die Möglichkeit, einen Tag lang bei der vorgesehenen Einsatzstelle zu hospitieren. Der Beginn eines Freiwilligendienstes kann mit dem Träger individuell vereinbart werden. In der Regel beginnt der Freiwilligendienst jedoch zum 1. September eine Jahres.
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen der DRK-Landesverband in Oldenburg.
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Wo erhalte ich weitere Informationen?
Wo liegt der Unterschied zu einem Freiwilligen Sozialen Jahr?
Sowohl das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) als auch der Bundesfreiwilligendienst (BFD) bieten die Möglichkeit, sich sozial zu engagieren, praktische Erfahrungen zu sammeln und neue berufliche Perspektiven zu entdecken. Doch obwohl sich die Einsatzbereiche und Rahmenbedingungen stark ähneln, gibt es einige Unterschiede zwischen den beiden Formaten.
Das FSJ richtet sich in erster Linie an junge Menschen zwischen 16 und 26 Jahren. Es ist eine Art Jugendfreiwilligendienst, der in der Regel zwölf Monate dauert und pädagogisch eng begleitet wird. Teilnehmende besuchen verpflichtende Bildungsseminare, in denen sie sich mit gesellschaftlichen Themen auseinandersetzen, sich austauschen und persönlich weiterentwickeln können. Das FSJ wird häufig als Orientierung vor einer Ausbildung oder einem Studium genutzt und kann je nach Hochschule oder Ausbildungsträger auch als Praktikum oder Wartezeit angerechnet werden.
Der Bundesfreiwilligendienst hingegen steht Menschen jeden Alters offen – vom Schulabgänger bis zur Rentnerin. Auch hier liegt die Mindestdauer bei sechs Monaten, üblich sind ebenfalls zwölf Monate. Anders als beim FSJ ist der BFD nicht ausschließlich für junge Menschen gedacht. Deshalb wird er häufig auch von älteren Engagierten genutzt, die sich nach dem Berufsleben oder in einer Phase der Neuorientierung aktiv einbringen möchten. Auch im BFD sind Bildungstage vorgesehen, allerdings können sie – je nach Alter und Lebenssituation – individueller gestaltet sein.
Beide Dienste sind freiwillig, bieten eine strukturierte Begleitung, ein Taschengeld sowie Versicherungsschutz und gelten als gesellschaftlich anerkannter Beitrag. Welcher Dienst der passende ist, hängt vor allem vom Alter, den persönlichen Zielen und der aktuellen Lebensphase ab.